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Für (zukünftige) Betreuerinnen und Betreuer

Das Förderprogramm 'Dissertation Plus' bietet Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen finanzielle Unterstützung und begleitet die Beziehung zwischen diesen und ihren Betreuerinnen und Betreuern im Interesse herausragender Forschungsleistung und Persönlichkeitsentwicklung.

Die ideelle Förderung besteht neben einem Workshop-Programm und vielen Netzwerkveranstaltungen auch aus dem 'Dissertation Plus'-Betreuungsrahmen. Dieser beinhaltet eine Betreuungsvereinbarung und ein Monitoring-System zur Einschätzung der Dissertationsbeziehung. Beides soll eine konstruktive, vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit zwischen Promovierenden und deren Betreuerinnen oder Betreuern gewährleisten.

Die finanzielle Förderung ist abhängig von den Ausgaben und Einnahmen des Promovierenden. Eigenes Einkommen, etwa durch die Tätigkeit an einem Lehrstuhl oder Institut während der Dissertationsphase, wird bei der Ermittlung des monatlichen Förderbetrags berücksichtigt.

 

Warum Sie als Betreuer/-in bei 'Dissertation Plus' mitwirken sollten:

Sie legen Wert auf intensive Betreuung, regelmäßigen Austausch und persönliche Verantwortung gegenüber dem wissenschaftlichen Nachwuchs, um herausragende Forschungspersönlichkeiten zu stärken? Dann wird 'Dissertation Plus' Sie in Ihrer Tätigkeit unterstützen. Darüber hinaus erleichtert Ihnen das Betreuungstool bei der Betreuung von Doktoranden/-innen auch selbst stetig dazu zu lernen. 


Informationen zu 'Dissertation Plus'

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Bewerbung...

Bewerbung

Wer kann gefördert werden?

Für ein Stipendium im Rahmen von 'Dissertation Plus' können sich angehende Doktoranden/-innen bewerben, auf die die folgenden Kriterien zutreffen:

  • Ihre zukünftige Doktorandin / Ihr zukünftiger Doktoranden hat ihr/sein Studium mit herausragendem Ergebnis abgeschlossen.
  • Sie möchten die Doktorandin / den Doktoranden im Rahmen dieses Förderprogramms betreuen und begleiten.
  • Die Kandidatin / der Kandidat hat mit seinem Dissertationsprojekt noch nicht begonnen.
  • Das Dissertationsvorhaben ist wissenschaftlich anspruchsvoll und relevant.
  • Die formalen Voraussetzungen zur Promotion an Ihrer Hochschule (vgl. auch die geltende Promotionsordnung) sind erfüllt.

Es besteht die Möglichkeit gleichzeitig mehrere Doktoranden/-innen in 'Dissertation Plus' zu betreuen, wenn mehrere Ihrer zukünftigen Doktoranden/-innen und deren Dissertationsprojekte den genannten Kriterien des Programms entsprechen. Um ein Stipendium können sich jedoch nicht Ihre aktuellen Doktoranden/-innen bewerben, da mit 'Dissertation Plus' nur Dissertationsvorhaben gefördert werden, die formal noch nicht bestehen.

 

Das Bewerbungsverfahren

Ihre aktiver Einsatz für Ihre zukünftige Doktorandin / Ihren zukünftigen Doktoranden beginnt im Förderprogramm ‚Dissertation Plus‘ schon bei der Bewerbung.

Sobald Ihr/-e Doktorand/-in alle Daten eingegeben und Dokumente hochgeladen haben, erhalten Sie – über das System veranlasst – eine Einladung per E-Mail, um sich ebenfalls für 'Dissertation Plus' zu registrieren. Online stimmen Sie dem Dissertationsvorhaben zu und erklären die Teilnahme am Programm. Erst durch Ihre Zustimmung ist die Bewerbung vollständig und wird der Stiftung automatisch zugestellt.

Wenn Sie mit Teilen der Bewerbung nicht einverstanden sind, nennen Sie bitte die Gründe und geben Ihrer Kandidatin / Ihrem Kandidaten die Möglichkeit zur Nachbesserung. Danach werden Sie nochmals um Zustimmung gebeten.

Nachdem die schriftliche Online-Bewerbung bei uns eingegangen ist, werden die Unterlagen von uns eingehend geprüft. Sollten Ihre Kandidatin / Ihr Kandidat für ein Stipendium in Frage kommen, laden wir sie / ihn zu einem Auswahlgespräch nach Hamburg ein.

 

Die Betreuungsvereinbarung

Wenn Ihr/-e Doktorand/-in uns mit den Unterlagen und im Bewerbungsgespräch von sich und dem Forschungsvorhaben überzeugt hat, werden Sie aufgefordert, die angestrebte Zusammenarbeit gemeinsam mit Ihrer Doktorandin/ Ihrem Doktoranden in einer Vereinbarung zu konkretisieren.

Als Hilfestellung dient dabei der frei editierbare Textvorschlag im internen Bereich, den Sie gemeinsam an das Vorhaben anpassen können. Eine Betreuungsvereinbarung kann und muss nicht für jede zukünftige Situation eine feste Regel vorhalten, weil im Laufe der Dissertationszeit Veränderungen notwendig werden können.

Während der Bearbeitung der Betreuungsvereinbarung wird der jeweilige Zwischenstand alle 30 min. automatisch zwischengespeichert und der Bearbeitungsmodus verlassen.

Sie, Ihr/-e Doktorand/-in und die Claussen-Simon-Stiftung beschließen mit dieser Betreuungsvereinbarung gemeinsam die Zusammenarbeit.

 


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Betreuung...

Betreuung

Halbjährliche Zwischenberichte

Alle sechs Monate informiert Ihr/-e Doktorand/-in Sie und die Claussen-Simon-Stiftung durch einen Zwischenbericht über den Stand der Dissertation.

Die Zwischenberichte dienen der Selbstreflektion (Welche Fortschritte wurden gemacht?) und als Diskussionsgrundlage (Wie ist der Fortschritt einzuschätzen? Wie geht es weiter?).

Uns als Stiftung ist es wichtig zu erfahren, wie es unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Ihrer Promotion geht. Durch die Berichte erhalten wir einen Einblick in den Fortschritt und die Herausforderungen.

 

Online-System zur Einschätzung der Dissertationsbeziehung

Sie und Ihr/-e Doktorand/-in dokumentieren – unabhängig voneinander – einmal monatlich die subjektiv empfundene Qualität der Arbeitsbeziehung im internen Bereich dieser Webseite.

Per E-Mail werden Sie dazu aufgerufen, sich innerhalb von zwei Wochen unabhängig voneinander zur Qualität Ihrer Dissertationsbeziehung zu äußern. Hierfür bedienen Sie sich eines einfachen Punktesystems. Sie können bis zu fünf Sterne vergeben; ggf. ergänzen Sie die vergebenen Sterne durch einen kurzen Kommentar. Bewertungen können nachträglich nicht mehr verändert werden.

Keiner der Beteiligten erhält während der Promotionsphase Einblick in die Bewertungen der oder des anderen. Nur bei der Claussen-Simon-Stiftung liegen die jeweiligen Einschätzungen vor und können nach dem formalen Abschluss eingesehen werden, wenn dies gewünscht ist.

Wird die Qualität der Dissertationsbeziehung von den Beteiligten übereinstimmend als hoch angesehen, so verläuft die Beziehung aus Sicht der Claussen-Simon-Stiftung wünschenswert.

Weichen jedoch die subjektiven Einschätzungen wiederkehrend deutlich voneinander ab oder vergeben beide Kooperationspartner/-innen in Folge nur sehr wenige Punkte, so kann Gesprächs- und Handlungsbedarf bestehen. Die Programmleitung der Stiftung wird in solchen Fällen nachfragen, wieso die Einschätzung schlechter ausgefallen ist und was dagegen unternommen werden kann.

Oft werden Sie und Ihr/-e Doktorand/-in in einer solchen Situationen etwaigen Gesprächs- und Handlungsbedarf selbst erkennen und wissen, was zu tun ist, um die Kooperation wieder zu verbessern. Gerne unterstützen wir Sie in einer solchen Situation auch beratend.

 


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Rückblick...

Rückblick

Nach der Disputation bzw. dem Rigorosum bieten wir Ihnen an, ein gemeinsames Abschlussgespräch in der Stiftung zu führen. Wenn Sie dies wünschen, werden dabei die Bewertungs- und Kommentarhistorie für den jeweils anderen offen gelegt. Anhand dieser Unterlagen können Sie sich zu den (geteilten und ungeteilten) Erfahrungen austauschen, die Sie während der Dissertationsphase gemacht haben.

An welchen Stellen hätten Sie oder Ihr/-e Doktorand/-in vielleicht besser reagieren können? Wo gab es vermutlich unterschiedliche Erwartungen, die im Nachhinein aufwändige Anpassungen erfordert haben? Würden Sie zukünftig bei ähnlichen Situationen anders vorgehen? Welchen Rat würde Ihr/-e Doktorand/-in anderen Promovierenden geben, die am Anfang Ihres Dissertationsvorhabens stehen? Wie würden Sie als Betreuende/-r Ihre Erfahrungen beschreiben und bewerten, und welchen Rat würden Sie (zukünftigen) Betreuer/-innen sowie Promovierenden geben?

 

 


Bei Fragen zu 'Dissertation Plus' wenden Sie sich an die Programmleitung der Claussen-Simon-Stiftung:

info (at) dissertationplus.de

Tel. +49 40/38 0 37 150 

Große Elbstraße 145f

22767 Hamburg